Kommunikationsprogramme ermöglichen Menschen mit und ohne Schriftsprachkenntnisse über Symbole und Schrift zu kommunizieren. Die Programme sind vielseitig und in Umfang und Komplexität individuell an die persönlichen Bedürfnisse anpassbar.
Eine Vielzahl an unterschiedlichen vorgefertigten Vokabularen erleichtern die individuelle Anpassung des Talkers an die Bedürfnisse des Benutzers. Vom einfachen Symbolvokabular, über Satzstrategien bis hin zu schriftbasierten Oberflächen mit vielen Funktionen gibt es für nahezu alle Ansprüche ein passendes Vokabular.
Diese Programme dienen dem Erwerb der Kulturtechniken. Die Programme unterstützen zum Beispiel die Bildung von Zahl- und Mengenbegriffen, das Erlernen von Buchstaben oder die Wort- und Satzbildung.
Vereinfachte Schreib- und Rechenprogramme mit Sprachausgabe unterstützen beim Lernen und Üben, durch akkustische Rückmeldung über geschriebenen Text oder Rechenergebnisse.
Diese Programme werden mit einfachen Tastern bedient. Bei Betätigung des Tasters erfolgt eine visuelle und/oder eine auditive Rückmeldung. Ursache-Wirkungs-Programme sind gut geeignet, um erste Erfahrungen am Computer zu sammeln und um die Bedienung von Tastern zu üben.
Bei diesen Programmen wird unter anderem die Bedienung der Maus oder der Mausalternative geübt. Außerdem werden Wort-Bild- und Bild-Bild-Zuordnungen sowie Farben, Formen und Buchstaben spielerisch geübt.
Mittels Spracherkennung lassen sich am Computer Texte direkt in ein Schreibprogramm diktieren. Befehle wie Programmstart, Speichern oder Drucken können über Sprachbefehle ausgeführt werden.